Die Bilanz der EU-Investitionsoffensive 2018

Zur Schließung der aus der Wirtschafts- und Finanzkrise hervorgegangenen Investitionslücke wurden seit Juli 2015 im Rahmen der EU-Investitionsoffensive („Juncker-Plan“) 21 Milliarden EUR aus dem Europäischen Fond für strategische Zusammenarbeit und Entwicklung (EFSI) bereitgestellt. Durch die Bereitstellung der Finanzmittel, versehen mit  einer Haushaltsgarantie der EU, sollte es der Europäischen Investitionsbank und ihren Partnern ermöglicht werden, über die Finanzierung innovativer Projekte und risikobehafteter Transaktionen europaweit innerhalb von 3 Jahren Investitionen in Höhe von 315 Milliarden EUR zu mobilisieren. Nach aktuellem Stand der Dinge zeigt sich nun, dass man im Zuge der Genehmigung von 898 Vorhaben und der Bereitstellung von Risikofinanzierungen für rund 700.000 kleine und mittelständische Unternehmen im Rahmen des Programms eine Mobilisierung von 335 Milliarden EUR an Investitionen in die Wege leitete und über das gesetzte Ziel hinausschoss. In Deutschland wurden mit der Haushaltsgarantie der Europäischen Union und unter Einsatz von Eigenmitteln der Europäischen Investitionsbank (EIB-Gruppe) 6,36 Milliarden EUR bereitgestellt. Infolgedessen wurden Investitionen von mindestens 26 Milliarden Euro mobilisiert.

Bedeutung für Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger

Nach Angaben der Wirtschaftsabteilung der EIB und der gemeinsamen Forschungsstelle der Kommission wurden über 750.000 Arbeitsplätze unterstützt; eine Zahl, die bis 2020 auf 1,4 Millionen anwachsen dürfte. Zudem haben Berechnungen ergeben, dass die Investitionsoffensive das BIP der EU bislang um 0,6 Prozent angehoben hat und dieses sich bis dato um 1,6 Prozent steigern dürfte. Gemessen an der Größe der Volkswirtschaften schlug sich die Wirkung in den Ländern am intensivsten nieder, die am stärksten von der Krise getroffen wurden (Griechenland, Spanien, Italien, Zypern etc.). Der Erfolg der Investitionsoffensive kommt auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute: Durch den Ausbau der Digitalinfrastruktur erhalten 15 Millionen Haushalte einen schnelleren Breitbandanschluss; infolge von Investitionen in erneuerbare Energien, sozialen Wohnungsbau und das Gesundheitswesen werden nun 7,4 Millionen Haushalte mit Ökostrom versorgt, 500.000 Sozialwohnungen bereitgestellt und 30 Millionen Europäerinnen und Europäern eine bessere Gesundheitsversorgung zur Verfügung gestellt.

Ausblick: Wie geht es weiter?

Angesichts der Erfüllung der vorgenommenen Ziele erbrachte die Kommission den Vorschlag, die Finanzmittel des EFSI aufzustocken und seine Laufzeit bis Ende 2020 zu verlängern, um den Spielraum der Investitionsförderung zu erweitern. Die Verlängerung des EFSI trat am 30.12.2017 in Kraft und sieht eine Erhöhung der Gesamtfördermittel auf 33,5 Milliarden EUR vor, mit denen ein Investitionsziel von 500 Milliarden EUR realisiert werden soll. Darüber hinaus sollen für den EU-Haushalt von 2021-2027 die Vielzahl der derzeit verfügbaren EU-Finanzierungsprogramme unter dem Fond „InvestEU“ zusammengeführt, vereint und vereinfacht werden. Mit einem Förderetat von nur 15,2 Milliarden EUR könnten EU-Haushaltsgarantien in Höhe von 38 Milliarden EUR gewährt werden, um in 7 Jahren ein Investitionsausmaß von 650 Milliarden EUR zu erreichen. Über eine einzige, kohärente Verwaltungsstruktur sollen Überschneidungen in den Förderbereichen vermieden werden. In einem einzigen Fonds werden die verschiedenen Finanzierungsinstrumente auf EU-Ebene zusammengeführt und die für sie geltenden Regelungen vereinheitlicht.

Interessieren auch Sie sich für eine Förderung durch die EU Investitionsoffensive?

Hier finden Sie Informationen und Ansprechpartner.

Die Bilanz der EU-Investitionsoffensive 2018

Zur Schließung der aus der Wirtschafts- und Finanzkrise hervorgegangenen Investitionslücke wurden seit Juli 2015 im Rahmen der EU-Investitionsoffensive („Juncker-Plan“) 21 Milliarden EUR aus dem Europäischen Fond für strategische Zusammenarbeit und Entwicklung (EFSI) bereitgestellt. Durch die Bereitstellung der Finanzmittel, versehen mit  einer Haushaltsgarantie der EU, sollte es der Europäischen Investitionsbank und ihren Partnern ermöglicht werden, über die Finanzierung innovativer Projekte und risikobehafteter Transaktionen europaweit innerhalb von 3 Jahren Investitionen in Höhe von 315 Milliarden EUR zu mobilisieren. Nach aktuellem Stand der Dinge zeigt sich nun, dass man im Zuge der Genehmigung von 898 Vorhaben und der Bereitstellung von Risikofinanzierungen für rund 700.000 kleine und mittelständische Unternehmen im Rahmen des Programms eine Mobilisierung von 335 Milliarden EUR an Investitionen in die Wege leitete und über das gesetzte Ziel hinausschoss. In Deutschland wurden mit der Haushaltsgarantie der Europäischen Union und unter Einsatz von Eigenmitteln der Europäischen Investitionsbank (EIB-Gruppe) 6,36 Milliarden EUR bereitgestellt. Infolgedessen wurden Investitionen von mindestens 26 Milliarden Euro mobilisiert.

Bedeutung für Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger

Nach Angaben der Wirtschaftsabteilung der EIB und der gemeinsamen Forschungsstelle der Kommission wurden über 750.000 Arbeitsplätze unterstützt; eine Zahl, die bis 2020 auf 1,4 Millionen anwachsen dürfte. Zudem haben Berechnungen ergeben, dass die Investitionsoffensive das BIP der EU bislang um 0,6 Prozent angehoben hat und dieses sich bis dato um 1,6 Prozent steigern dürfte. Gemessen an der Größe der Volkswirtschaften schlug sich die Wirkung in den Ländern am intensivsten nieder, die am stärksten von der Krise getroffen wurden (Griechenland, Spanien, Italien, Zypern etc.). Der Erfolg der Investitionsoffensive kommt auch den Bürgerinnen und Bürgern zugute: Durch den Ausbau der Digitalinfrastruktur erhalten 15 Millionen Haushalte einen schnelleren Breitbandanschluss; infolge von Investitionen in erneuerbare Energien, sozialen Wohnungsbau und das Gesundheitswesen werden nun 7,4 Millionen Haushalte mit Ökostrom versorgt, 500.000 Sozialwohnungen bereitgestellt und 30 Millionen Europäerinnen und Europäern eine bessere Gesundheitsversorgung zur Verfügung gestellt.

Ausblick: Wie geht es weiter?

Angesichts der Erfüllung der vorgenommenen Ziele erbrachte die Kommission den Vorschlag, die Finanzmittel des EFSI aufzustocken und seine Laufzeit bis Ende 2020 zu verlängern, um den Spielraum der Investitionsförderung zu erweitern. Die Verlängerung des EFSI trat am 30.12.2017 in Kraft und sieht eine Erhöhung der Gesamtfördermittel auf 33,5 Milliarden EUR vor, mit denen ein Investitionsziel von 500 Milliarden EUR realisiert werden soll. Darüber hinaus sollen für den EU-Haushalt von 2021-2027 die Vielzahl der derzeit verfügbaren EU-Finanzierungsprogramme unter dem Fond „InvestEU“ zusammengeführt, vereint und vereinfacht werden. Mit einem Förderetat von nur 15,2 Milliarden EUR könnten EU-Haushaltsgarantien in Höhe von 38 Milliarden EUR gewährt werden, um in 7 Jahren ein Investitionsausmaß von 650 Milliarden EUR zu erreichen. Über eine einzige, kohärente Verwaltungsstruktur sollen Überschneidungen in den Förderbereichen vermieden werden. In einem einzigen Fonds werden die verschiedenen Finanzierungsinstrumente auf EU-Ebene zusammengeführt und die für sie geltenden Regelungen vereinheitlicht.

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