Was haben Ratten, München und die EU gemeinsam?

Traumjob Kammerjäger

Der Münchner Unternehmer Thomas Veh sattelte beruflich um und befreit heute seine Kunden von unerwünschten Hausbesuchern – wie Ratten und Wanzen. Die EU-Investitionsoffensive unterstützte ihn auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Thomas Veh ist die Begeisterung für seinen neuen Beruf anzumerken. „Der größte Spaßbringer im Arbeitsalltag ist der Kontakt mit den Kunden“, sagt er. „Ich bin für viele eine Art Lebensretter.“ Auch privat ist der Dreißigjährige mit seinem Beruf immer im Gespräch, zum Beispiel wenn er auf einer Party erzählt, was er beruflich macht. „Keiner mag etwas mit Schädlingen zu tun haben, aber die meisten bewegt das Thema.“

Keine Angst vorm Unternehmersein: Mit EU-Förderung zum Traumjob

Als Thomas Veh 2011 zum ersten Mal beruflich mit einem Kammerjäger zu tun hat, ist er hellauf begeistert. Am Tag darauf kündigt er seinen Job als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und beginnt eine Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer. Nach weiteren zwei Jahren macht er sich selbstständig. Ab jetzt gilt es. Aber soll er wirklich sein ganzes Eigenkapital in sein Unternehmen stecken, mit dem Risiko, am Ende blank da zu stehen?

Doch genau dafür gibt es die EU-Investitionsoffensive, die Gründern wie Thomas Veh hilft. Mit seinem Bruder schreibt er einen Businessplan, beantragt die Förderung aus Europa und bekommt sie! Das Geld kommt aus dem Programm „ERP-Gründerkredit – StartGeld“, getragen vom Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). „Dieses Startgeld hat mir vor allem die Angst genommen“, sagt Thomas Veh heute. „Auch wenn das Geschäft von Anfang an sehr gut lief.“ Mit der EU-Förderung kann sich der frisch gebackene Unternehmer die Grundausstattung besorgen: Spraydosen, Imkeranzug, den sprichwörtlichen „Eimer mit Gift“, Büroausstattung und die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.

Die Plage mit den Bettwanzen – auch in München

Sofort gibt es viel zu tun für Thomas Veh. Wie in vielen Großstädten werden auch in München die Bettwanzen zunehmend zum Problem, zum Beispiel für die Hotels. „30 Prozent meines Tages gehören den Bettwanzen“, sagt Veh. „Die Touristen und Geschäftsleute bringen nicht nur ihr Geld, sondern auch die Insekten mit.“ Auch die so genannte Orientalische Schabe, eine mehrere Zentimeter große, schwarze Kakerlake treibt in der Stadt ihr Unwesen und verbreitet sich über die Fernwärmeleitungen und die Kanalisation.

Und dann sind da noch die Ratten. So eine Ratte sei schon ein großes Nagetier, mit ekligen gelben Zähnen. Vor allem aber hätten sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten, was die Bekämpfung erschwert. Aber warum fürchten sich überhaupt so viele Menschen vor Ratten? „Weil die Ratten in Wirklichkeit intelligenter sind. Sie wissen es nur nicht“, meint Veh mit einem Augenzwinkern.

Anderen Gründern, die sich für die EU-Förderung interessieren, rät Veh, gut zu kalkulieren und auf alle Fälle einen vernünftigen Businessplan zu schreiben, auch wenn es Arbeit macht. Es lohne sich.

Für die Münchner hat Thomas Veh schließlich noch einen Tipp: Bei Schädlingsbefall nicht selbst herumprobieren, das macht es nur noch schlimmer. Lieber den Profi anrufen. „Wenn ich Schaben habe, bedeutet das nicht automatisch, dass es bei mir schmutzig ist. Manchmal hat man einfach Pech.“

Interessieren auch Sie sich für eine Förderung durch die EU Investitionsoffensive?

Hier finden Sie Informationen und Ansprechpartner.

Zur Förderung

Was haben Ratten, München und die EU gemeinsam?

Traumjob Kammerjäger

Der Münchner Unternehmer Thomas Veh sattelte beruflich um und befreit heute seine Kunden von unerwünschten Hausbesuchern – wie Ratten und Wanzen. Die EU-Investitionsoffensive unterstützte ihn auf dem Weg in die Selbstständigkeit.

Thomas Veh ist die Begeisterung für seinen neuen Beruf anzumerken. „Der größte Spaßbringer im Arbeitsalltag ist der Kontakt mit den Kunden“, sagt er. „Ich bin für viele eine Art Lebensretter.“ Auch privat ist der Dreißigjährige mit seinem Beruf immer im Gespräch, zum Beispiel wenn er auf einer Party erzählt, was er beruflich macht. „Keiner mag etwas mit Schädlingen zu tun haben, aber die meisten bewegt das Thema.“

Keine Angst vorm Unternehmersein: Mit EU-Förderung zum Traumjob

Als Thomas Veh 2011 zum ersten Mal beruflich mit einem Kammerjäger zu tun hat, ist er hellauf begeistert. Am Tag darauf kündigt er seinen Job als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker und beginnt eine Ausbildung zum Schädlingsbekämpfer. Nach weiteren zwei Jahren macht er sich selbstständig. Ab jetzt gilt es. Aber soll er wirklich sein ganzes Eigenkapital in sein Unternehmen stecken, mit dem Risiko, am Ende blank da zu stehen?

Doch genau dafür gibt es die EU-Investitionsoffensive, die Gründern wie Thomas Veh hilft. Mit seinem Bruder schreibt er einen Businessplan, beantragt die Förderung aus Europa und bekommt sie! Das Geld kommt aus dem Programm „ERP-Gründerkredit – StartGeld“, getragen vom Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). „Dieses Startgeld hat mir vor allem die Angst genommen“, sagt Thomas Veh heute. „Auch wenn das Geschäft von Anfang an sehr gut lief.“ Mit der EU-Förderung kann sich der frisch gebackene Unternehmer die Grundausstattung besorgen: Spraydosen, Imkeranzug, den sprichwörtlichen „Eimer mit Gift“, Büroausstattung und die Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.

Die Plage mit den Bettwanzen – auch in München

Sofort gibt es viel zu tun für Thomas Veh. Wie in vielen Großstädten werden auch in München die Bettwanzen zunehmend zum Problem, zum Beispiel für die Hotels. „30 Prozent meines Tages gehören den Bettwanzen“, sagt Veh. „Die Touristen und Geschäftsleute bringen nicht nur ihr Geld, sondern auch die Insekten mit.“ Auch die so genannte Orientalische Schabe, eine mehrere Zentimeter große, schwarze Kakerlake treibt in der Stadt ihr Unwesen und verbreitet sich über die Fernwärmeleitungen und die Kanalisation.

Und dann sind da noch die Ratten. So eine Ratte sei schon ein großes Nagetier, mit ekligen gelben Zähnen. Vor allem aber hätten sie ein ausgeprägtes Sozialverhalten, was die Bekämpfung erschwert. Aber warum fürchten sich überhaupt so viele Menschen vor Ratten? „Weil die Ratten in Wirklichkeit intelligenter sind. Sie wissen es nur nicht“, meint Veh mit einem Augenzwinkern.

Anderen Gründern, die sich für die EU-Förderung interessieren, rät Veh, gut zu kalkulieren und auf alle Fälle einen vernünftigen Businessplan zu schreiben, auch wenn es Arbeit macht. Es lohne sich.

Für die Münchner hat Thomas Veh schließlich noch einen Tipp: Bei Schädlingsbefall nicht selbst herumprobieren, das macht es nur noch schlimmer. Lieber den Profi anrufen. „Wenn ich Schaben habe, bedeutet das nicht automatisch, dass es bei mir schmutzig ist. Manchmal hat man einfach Pech.“

Interessieren auch Sie sich für eine Förderung durch die EU Investitionsoffensive?

Hier finden Sie Informationen und Ansprechpartner.

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